Segelfreizeit 2026

  
Hier noch mal die Berichte von allen Tagen! Viel Spaß beim Lesen!
 
Vorbereitungen
 
Eine unerschrockene Gruppe traf sich heute am örtlichen Supermarkt in Fahrenbach, um die gesamten Lebensmittelvorräte für die Segelfreizeit einzuladen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Bei gefühlten 30 Grad im Schatten nahmen wir den Kampf mit unzähligen Kisten auf.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle an die, bei Netto beschäftigte, Mama eines unserer Konfis, die uns die Lebensmittel von unserer Liste im Vorfeld zusammengestellt und in Kisten verpackt hat. Und ein ebenso herzliches Dankeschön an die Crew vom Netto, die extra eine Kasse für unseren Monstereinkauf geöffnet hat.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Zum Glück hat unser Herr Pfarrer ein großes Auto.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Dennoch hatte die Aktion was von Tetris spielen...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Schlussendlich war aber alles verstaut und wir konnten zum Pfarrhaus fahren, wo die Kühlwaren im Keller zwischengelagert werden konnten. Wir wollen ja nicht, dass, wenn wir in die Vorräte gucken, plötzlich was zurückguckt. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Bei mir ist durch die greifbare Vorbereitung die Vorfreude auf die Segelfreizeit so richtig erwacht. 
 
Auch nochmal einen riesen Dank an unseren Micha! Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass sich ein Pfarrer so viel Mühe aufhalst, damit solche Freizeiten überhaupt erst möglich werden. Wir wissen das alle sehr zu schätzen. 
 
Ob wir daran denken, das Essen am Montag wieder aus dem Kühlschrank raus zu holen und wie sich die eeeendlose Busfahrt nach Holland gestaltet, werde ich Euch natürlich berichten.
 
Chaos auf der ganzen Linie - Segelfreizeit Tag 1
 
Aus irgendeinem komischen Grund kamen wir heute morgen pünktlich und vollständig vom Treffpunkt los. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Als geübter Jugendmitarbeiter wird man ja sofort misstrauisch, wenn etwas planmäßig klappt. Aber keine Angst, wir haben das Chaos an anderer Stelle nachgeholt.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
So musste unser Bus den ersten anvisierten Rasthof unverrichteter ? nge wieder verlassen, da feiertagsbedingt restlos alle Parkplätze belegt waren. Im zweiten Anlauf hats dann geklappt.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir passieren die Grenze. 
 
Als wir das malerische örtlichen Kampen erreichten, gab es hitzige Diskussionen über die richtige Route zum Hafen. Ende vom Lied: eine unfreiwillige Rundfahrt durch den pittoresken Ortskern. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Als wir die "Alliantie" endlich im Mastengewühl am Hafen ausgemacht hatten, gab es die nächste Runde Schlepperei. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich war wirklich mehr als erleichtert, als wir endlich alles (Gepäck, Jugendliche, Lebensmittel und uns selbst), in den richtigen Kajüten verstaut hatten.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Mittlerweile zeigte das Thermometer über 30 Grad, und wir transpirierten, als wären wir in der Südsee anstatt am Ijsselmeer. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir erkunden das Schiff und stellen fest: ne Sauna ist kühl dagegen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Tony Pacina hat heldenhaft das Regiment in der Küche übernommen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Da die gefühlten 800 Kilo importierten Lebensmittel scheinbar nicht ausreichen, haben wir uns zum örtlichen Supermarkt ausgemacht.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Als gebürtiges Nordlicht habe ich eine natürliche Vorliebe für Lakritz und fühlte mich wie im Paradies bei der Auswahl.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unterdessen hat Tony Hilfe in der Küche erhalten.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
So konnten wir die erste Raubtierfütterung an Bord erleben.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Langsam neigt sich der Tag seinem Ende zu und wir verbringen den Abend gemütlich mit chillen an Deck.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Noch ein Hinweis in eigener Sache: da ich ja selbst als Betreuerin dabei bin, also mitten im Getümmel, auch jetzt noch um 23.00 Uhr, werden die Berichte nicht die übliche Qualität haben. Bitte entschuldigt sämtliche Tipp-  und Kommafehler. Sollten Kommas fehlen: nehmt einfach hiervon welche und tut sich Euch selbst an die richtige Stelle:",,,,,,,," Dankeschön!
 
Wenn auf See Flaute herrscht, machen wir die Stimmung halt selbst. - Segelfreizeit Tag 2
 
 
Nachdem unsere Leichtmatrosen die erste Nacht an Bord gut überstanden hatten, starteten wir voller Vorfreude in den ersten Segeltag. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Dass wir unter einer Hitzeglocke gefangen sind, hat Micha gestern schon ergooglet. Ich hätte auf Grund der geografischen Bedingungen ja eher auf ne Käseglocke getippt . (Sorry, man KANN keinen Bericht aus Holland schicken, ohne Käsewitze zu machen.)
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Diese Familie von Kanadagänsen hoffte wohl auf unsere Aufbackbrötchen. Die waren allerdings für unsere Teilnehmer zum Frühstück reserviert. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die stolze niederländische Flagge hing leider wie ein nasser Lappen am Heck der Alliantie.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Letzte Instruktionen vor dem Ablegen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Tschüss Kampen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Auf geht's.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unser Weg zum Ijsselmeer.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Glückliche Teilnehmer.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Endlich setzten wir die Segel.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Leider gleicht das Ijsselmeer heute einem Ententeich und wir rasen mit 0,9 Knoten, das sind nicht mal 2 km/h über die nicht vorhandenen Wellen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Micha nutzt die Zeit zum Arbeiten. Es gibt Menschen, die können sich nie einfach nur erholen. Stattdessen müssen sie arbeiten oder Homepage Berichte schreiben....
 

Quelle: M. Waldenburger

 
 
Die Alliantie dümpelt träge unter der Käse- ähm Hitzeglocke dahin.  Und wir tun es ihr gleich. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir wären übrigens nicht wir, wenn wir nicht schon am ersten Tag was kaputt gekriegt hätte. Nämlich unangenehmer weise die Pumpe des Fäkaltanks. Der arme Skipper musste bei der Affenhitze auf dem Bauch liegend einen Waschlappen aus dem Rohrsystem operieren. Ob der wirklich von uns war, oder von der Gruppe davor, wird für immer ein Geheimnis bleiben. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Hitze fordert erste Opfer.
 

Quelle: Michael Roth-Landzettel

 
Zum Glück haben wir heute direkt an einem Strand angelegt.
 

Quelle: Michael Roth-Landzettel

 
Nein, das ist NICHT Timmy der Wal.
 

Quelle: Michael Roth-Landzettel

 

Quelle: Michael Roth-Landzettel

 
Das Wasser war, nach dem ersten Schock, schon schön warm.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unser stolzes Schiff.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Eine Runde "Bibelspiel" geht immer.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Grandiose Abendstimmung.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ehrlich: schöner kann's in der Karibik auch nicht sein. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Bei so einem Anblick werde ich, zwischen Chaos und Organisiererei, kurz wieder demütig vor Gottes genialer Schöpfung.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Diese Helden hier haben sich, trotz jetzt endlich aufkommenden kühlen Windes, noch mal todesmutig auf die SUP Boards begeben.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Begleitet wurden sie von einer Teamerin, vor der ich alle nur warnen kann. Die Frau ist gemeingefährlich! Erst stellt sie mir, bei Versuch mir Platz im.Gang zu machen, ihren stuhl auf die Zehen und setzt sich drauf. Nachdem ich "Amelie du Esel!!!" Durch den Gemeinschaftsraum gebrüllt hatte und in meine Kajüte gehumpelt war, kam sie besorgt um mein Wohlergehen zu mir und fragte mich, ob alles okay sei. Ich drehte mich zu ihr um und krachte dabei mit dem Kopf gegen die eiserne Leiter vom Hochbett. Seitdem muss sie mindestens 2 Meter Abstand von mir halten...
 

Quelle: M. Waldenburger, .

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nachdem.wir alle Schäfchen wieder aus dem Wasser gefischt hatten, ließen wir den Abend bei Gesellschaftsspielen und gemütlichen Gesprächen ausklingen.
 
Werden wir morgen mehr Wind haben? Und muss ich mir Stahlkappenschuhe und einen Helm kaufen?
 
Es bleibt spannend. Bis morgen.
 
Wir fahren ein Mann-über-Bord Manöver - Segelfreizeit Tag 3
 
Morning has broken....
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Zum Glück hat heute, im Gegensatz zu gestern, kein Teilnehmer mehr gebroken.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Also versammelte sich eine fröhliche Schar zum Frühstück und danach auf Deck, wo uns unser Skipper Ronny die Pläne für heute und morgen erläuterte.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Immer mit dabei natürlich Seehund "Joy".
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Im Gegensatz zu gestern wehte heute ein fröhliches Lüftchen. Nur die Mücken hatten nach wie vor Appetit auf unser Frischfleisch. (Und leider auch auf mein nicht mehr ganz so frisches...)
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Aber so as kann ja einen Seemann (und eine Seefrau) nicht erschüttern. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Heute wehte auch die niederländische Flagge wesentlich munterer als gestern.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Da machte das Segel setzen viel mehr Spaß und Sinn.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Heute haben wir auch den Klüver und den Besan gesetzt. Für alle Landratten unter uns: die ganz vorne und ganz hinten.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Eine Zeit lang reichte der Wind tatsächlich, um den Dieselmotor auszumachen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Das was man hier sieht: ist das Großsegel. Also das große in der Mitte.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Der Klüver (ganz vorne) und eine Ecke von der Fock. Wolltet Ihr das überhaupt wissen? Aber ich finde, Segel-Fachbegriffe sind eine nette Abwechslung zu den Kirchen-Fachbegriffen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Also gleich weiter mit der Angeberei: das Ding vorne am Bug ist der Bugspriet, an dem der vordere und der hintere Klüver angebracht sind.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ein Spleiß. Angefertigt von der lieben Melly, die wie immer nicht stillsitzen kann.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Details von der Alliantie.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Erwähnte ich bereits, dass wir eine gewisse Affinität zu Katastrophen haben? Bei uns reichte das bisschen Wind aus, um während des letzten Segelmanövers des Tages eins der Stand-up Paddel-Boards über Bord gehen zu lassen.
 
Also mussten wir in aller Eile die Segel einholen, um ein Mann über Bord Manöver zu fahren. Okay, in dem Fall eher ein Board über Bord Manöver...
 
Hier sieht man zwei unserer Teilnehmer bei ihrer sitzenden Tätigkeit. 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir nähern uns dem Verunglückten.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Matrosin Inka gibt Alles für die Rettung.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Im zweiten Anlauf glückte die Bergungsaktion.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Gemüter beruhigen sich wieder.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Aber nicht lange: eine gewisse Teamerin bekam einen mega Lachflash, nur weil ich genießt habe. Okay, ich niese wie ein Elefant, da hat sie nicht ganz unrecht, aber sich deswegen quasi auf dem Deck zu kugeln... Ein gutes hat es: sollte sie jemals traurig sein, muss sie mich nur anrufen, ich niese ins Telefon und es geht ihr wieder gut.
 
Heute haben wir in Enkhuizen angelegt.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Das Städtchen ist ein echter Geheimtipp.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Der Besitzer dieses Autos scheint gar nicht mehr weg zu wollen...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Typisch Holland: überall Grachten. Zum Glück ist keiner in die Gracht gekracht. (Sorry, der musste raus)
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Da ich Euch, jahreszeitbedingt, keine Tulpen bieten kann, muß es die Rose tun. So, ich glaube, jetzt habe ich alle Holland Klischees verwurstet.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir spazieren gemütlich durch Enkhuizen, da hören wir auf einmal Lobpreisklänge. Hatte, nach dem nonstop Radau unserer Kids etwas surrealen. Eine Zeit lang haben wir dem Chor zugehört und unseren Gedanken nachgehangen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unsere Alliantie fühlt sich schon nach Heimat an.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
So Ihr Lieben, für mich ist an dieser Stelle Feierabend. Also mit Schreiben. Mit Kids beaufsichtigen, tote Pombären von der Treppe kehren, Klopapier auffüllen, rumfliegende Pfandflaschen aufsammeln und "Wir sind hier doch nicht ALLEINE!!!" Anpfiffen austeilen erst in ein paar Stunden.
 
Jede Menge tolle Hechte - Segelfreizeit Tag 4
 
Auf geht's in unseren letzten Seetag
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Aber erstmal müssen massenweise Pfandflaschen zurück.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ein letzter Blick auf Enkhuizen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Gruppe versammelt sich zum Ablegen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Heute hat unsere Chaos - Energie schon beim Ablegen durchgeschlagen. Die Poller (das sind die Festmachedinger auf dem Steg) hatten so ekelhafte Widerhaken auf der Rückseite, dass die arme Inka die Vorspring (das ist das Festmacheseil) nicht schnell genug los bekam. Das Ende vom Lied war, dass der Hafenmeister kommen und die, mittlerweile im Wasser treibende Trosse bergen und uns befreien musste.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Habe ich Euch eigentlich schon von unseren Duschen erzählt? Körperhygiene gerät auf diesen Schiff natürlich, wie scheinbar alles bei uns, zum reinsten Abenteuer. Dass, naturgegeben, die Duschen auf einem Schiff nicht auf solche Elche wie mich, (oder auch Micha und einige andere Riesen aus unserer Gruppe), ausgelegt sind, ist ja logisch. Aber warum die Dinger auch noch ein ziemlich bösartiges Eigenleben führen müssen, erschließt sich mir nicht ganz. 
Ich habe bis heute den Dreh nicht raus, eine halbwegs erträgliche Wassertemperatur einzustellen. Entweder es kommt eiskalt, oder so dermaßen heiß, dass man sich automatisch vorkommt, wie ein Hummer im Kochpott. Während ersteres nur unangenehm ist, empfinde ich zweites als echt schmerzhaft. Da steht man dann verzweifelt in den Dampfschwaden und versucht, hektisch an den Hähnen drehend, in der winzig kleinen Duschkabine, gleichzeitig das Wasser irgendwie abzuwürgen und dem heißen Strahl auszuweichen. Ich kann Euch sagen: das ist "der Boden ist Lava" next Level.  
Naja, irgendwie schaffe ich es mittlerweile, mich wenigstens so weit sauber zu halten, dass meine Mitmenschen mich nicht als olfaktorische Belästigung Wahrnehmen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
So sehen die "Zimmer" aus. Aus Diskretionsgründen zeige ich hier meins. Man erkennt; die Kids haben kein Monopol auf Chaos.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir setzten jedes Fitzelchen Segel. Aber unsere altbekannte Freundin, die Flaute, ist wieder da.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unsere Jungs haben sich in den Kopf gesetzt, Fische zum Abendessen zu fangen. Ich habe den ganzen Tag gehofft, dass Micha weder den ersten noch den grössten Fängt. Sonst müssten wir uns die Angeberei die nächsten 10 Jahre bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit anhören.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wusstet Ihr schon, dass unser Pfarrer besser Gitarre spielen als singen kann? Jedenfalls wollte man nicht sofort die Flucht ergreifen, als er es getan hat.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Mit dieser Winde werden die Schwerter an den Seiten des Schiffs hochgezogen. 
Jetzt weiß ich auch, warum die Dinger "Schwerter" heißen: weil sie SCHWER sind. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich überlege gerade, was die weniger peinliche Erklärung für meinen leicht rötlichen Teint ist: meine gnadenlose Unsportlichkeit oder die Sonne. Denn wir erzählen den Kids seit Tagen ständig, dass sie sich gut eincremen sollen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die bei dieser Bestätigung dezent transpiriert...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nachdem wir ein paar Stunden vor Enkhuizen rumgekreuzt sind, streichen wir im wahrsten Sinne des Wortes, die Segel und dieseln Richtung Ijsselmündung zurück.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Durch diese Klappbrücke sind wir am Montag in unser Abenteuer aufgebrochen.
 
Lieber Gott, kannst du bitte ein paar graue, zähe Tage irgendwo im Alltag markieren, ausschneiden und hier einfügen? Ich will noch nicht weg. Ich habe mich doch gerade erst an das sanfte Schaukeln beim Schlafen, den Geruch von Schiffsdiesel, die Klos in der Größe von handelsüblichen Umzugskartons und diese liebevoll verrückte, bunte Truppe gewöhnt.

Warum vergeht die Zeit immer so schnell? Ein dreiviertel Jahr habe ich mich auf diese Freizeit gefreut und jetzt ist sie schon wieder fast zuende...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unser heutiges Ziel ist eine Insel. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Laut unserem Skipper hat die Insel leider keinen wirklichen Namen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Jungs begeben sich sofort wieder auf Fischfang.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Egal, Hauptsache die Kinder haben Spaß.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unsere heutigen Stegnachbarn haben scheinbar Messitendenzen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Kids sind glücklich, wieder ihr geliebtes Volleyball spielen zu können.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir nutzen die hochsommerlichen Temperaturen nach Kräften aus und geben uns ganz den Strandvergnügen hin.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich habe es bis jetzt noch nicht erwähnt, weil ich schon viel zu verwöhnt von unseren tollen Jugendlichen bin: wir haben auch dieses Mal wieder eine mega harmonische, fröhliche und hilfsbereite Truppe. Ich staune mittlerweile gar nicht mehr darüber, wie jeder auf jeden achtet. Sogar ich werde von den Jugendlichen immer wieder gefragt:" Melly, wie geht es dir?" Jede Bitte wird sofort ausgeführt, nie rumdiskutiert, keiner gemobbt oder ausgeschlossen. Aber das ist alles andere als selbstverständlich. Also an dieser Stelle noch mal ein ganz großes Lob an unsere jungen Menschen: ihr seid toll und es ist mir eine Ehre und Freude, diese Zeit mit Euch verbringen zu dürfen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nachdem es mit den Fischen erstmal nichts wurde, verlegen sich einige von auf Muscheln. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die armen Viecher können wenigstens nicht flüchten.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Seehund Joy leidet an einer Identitätskrise und hält sich für einen Schredder.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nach der Hitze des Tages brauchen wir alle eine Abkühlung.
 

Quelle: Dr. Tony Pacyna

 
Der Tsunami hat mittlerweile Kanada erreicht.
 

Quelle: Dr. Tony Pacyna

 
Alle Wasserscheuen chillen an Bord.
 

Quelle: M. Waldenburger, .

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich fass es ja nicht. Einer unserer jüngsten Teilnehmer hat tatsächlich einen Hecht erwischt. Und keinen kleinen. Petri Heil, wir sind stolz auf Dich!
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Das nächste Bild von dem Tier gibt es erst im gebratenen Zustand, denn unmittelbar nach diesem Foto habe ich die Flucht ergriffen. Ich jage meine Essen lieber im Supermarkt. Zum Beispiel eine Dose Ananas. Schon alleine damit die Kids auch dieses Mal nicht um das Vergnügen kommen, mich mit meiner Pizza Hawaii zu foppen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Micha will jetzt natürlich nachziehen und versucht krampfhaft, auch was an Land zu ziehen. Aber ich fürchte, der eignet sich besser als Menschenfischer. (Was uns immerhin vor endlosem Anglerlatein bewahrt...)
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Mal wieder ein Kitschpostkartenmotiv.
 
 
 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
 
Dann gab es noch einen kleinen Unfall. Ein gewisser Herr Roth-Landzettel versuchte, während er pizza aß, Fische mit Brotkrumen anzulocken. Selbstredent, dass die Pizza im Wasser landete...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Während Micha den Verlust seinen Abendessens betrauerte, habe ich mich, in bester Amelie Manier, förmlich an Deck gekugelt vor Lachen. Also wenn ich mal traurig sein sollte, einfach ein Stück Pizza ins Wasser werfen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Langsam wird es wirklich Abend.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir genießen die Zeit zusammen noch mal so richtig.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Welche Absurditäten werden uns morgen begegnen? Wird uns der Busfahrer tatsächlich um 14.00 Uhr in Kampen aufsammeln? Wer wird was wo vergessen?
 
Abschiedsschmerz und Hitzekoller - Segelfreizeit Tag 5
 
Unser letzter Morgen an Bord. Ein paar unserer passionierten Angler standen um kurz nach fünf Uhr schon mit Ihren Ruten am Wasser. Liebe Eltern, Ihr seht, Eure Kids KÖNNEN durchaus so früh aufstehen. Wenn sie wollen...
 
Ich genoss noch ein wenig die Stille des jungen Tages auf unserer privaten "Island of dreams". Sogar den Kuckuck hörte man im morgendlichen Vogelkonzert. 
Ein Moment der Stille, bevor nachher das Pack- und Aufräumgetümmel ausbricht. Gelegenheiten für mich, die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Mein Fazit: der Herr hat uns allen eine wunderschöne und ganz besondere Zeit geschenkt. Mit wundervoller Gemeinschaft, herrlich verrückten Erlebnissen und Hochsommerwetter mitten im Mai. Das sind die Momente an denen mir mal wieder bewusst wird, warum ich die Jugendarbeit so liebe. Ich schätze die Ehrlichkeit der jungen Menschen. Begegnet man ihnen mit Liebe und Zuwendung, reagieren sie genau so. Nicht einmal musste ich laut, böse oder "streng" werden. Habe ich um etwas gebeten, wurde es so gut wie immer mit einem freundlichen Lächeln erledigt.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unser letztes Frühstück an Bord.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir danken in einer gemeinsamen Andacht für die tollen Erlebnisse. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass ich dabei das eine oder andere Tränchen verdrücken musste.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unser Tony sorgt für die musikalische Begleitung.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ein letztes Mal besprechen wir uns mit dem Skipper über den geplanten Tag.
 

Quelle: M. Waldenburger