Kette mit Kreuz liegt auf der Bibel
 

Der Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat, auch Ältestenkreis genannt, ist das Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde.

Er entscheidet über alle Belange sowohl in inhaltlichen Fragen als auch in Finanz- sowie Personalangelegenheiten.
Aber auch bei den Kirchendiensten, den Geburtstagsbesuchen und dem Austragen der Gemeindebriefe beteiligen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates.

So sind sie eine wesentliche Säule und Stütze unserer Gemeinde, ohne die vieles nicht funktionieren würde.
Gewählt werden die Mitglieder alle sechs Jahre von den Gemeindegliedern unserer Kirchengemeinde, die mindestens 14 Jahre alt sind. Wählbar ist man mit 16 Jahren.
 
Dem Ältestenkreis, der 2025 gewählt wurde, gehörten folgende Personen an: die Fahrenbacher Gerhard Schumacher (Vorsitzender), Anja Wieder, Hanna Ferstl und Ursula Karl, sowie Michael Roth-Landzettel (Gemeindepfarrer), die Trienzerin Finja Böhle, sowie unsere beiden "Wahl-Fahrenbacher" Simon Johnson und Melanie Waldenburger.
 
Wir sind sehr froh, dass sich so viele engagierte und mit der Gemeinde eng verbundene Menschen gefunden haben, die bereit sind, das Amt des/der Kirchenältesten zu übernehmen.
 
Es warten spannende Aufgaben auf die Ältesten: den neuen Kooperationsraum Neckartal-Hoher Odenwald gestalten, immer ein offenes Ohr für Eure Anliegen haben und alle Gruppen und Kreise nach Kräften zu unterstützen.
 
...und natürlich hoffentlich die Einweihung unserer multifunktional umgebauten Kirche nebst Anbau zu feiern. 
 
 
 
Gerhard Schuhmacher
 

Quelle: evangelische Kirche Fahrenbach

Ich bin quasi in der Kirche groß geworden (sei es Taufe, Konfirmation oder Hochzeit) – und bin seit mittlerweile 18 Jahren im Kirchengemeinderat dabei. Diese Aufgabe reizt mich bis heute, weil ich miterlebe, wie viel man in einer lebendigen und offenen Gemeinde bewirken kann.
Mein Glaube ist dabei mein Kompass. Ich engagiere mich, weil ich glaube, dass Gott uns Menschen beruft, die Welt mitzugestalten – auch im Kleinen, in der Gemeinde vor Ort. Ob bei Veranstaltungen, Gesprächen nach dem Gottesdienst oder beim Kirchendienst– ich bin dabei, weil ich überzeugt bin: Jeder Mensch ist ein Geschenk Gottes – ein geniales noch dazu 😊
Ich bin sicher: Kirche wird sich verändern müssen – ja, vielleicht mehr als dem einen oder anderen lieb ist. Aber das geht nicht ohne Menschen, die mitgestalten wollen. Deshalb bin ich wieder dabei. Weil mir unsere Gemeinde am Herzen liegt. Und weil ich denke, dass wir im Kirchengemeinderat auch in Zukunft etwas bewegen können. Und weil ich will, dass unsere Kirche auch morgen noch eine echte Rolle spielt – für dich, mich und alle, die nach uns kommen.
 
Zuständigkeitsbereiche: Vorsitzender, Ansprechpartner für den Männertreff, Mitglied im Bausauschuss und im Lenkungskreis
 
 

 
Simon Johnson
 
Ich bin 16 Jahre alt und habe vor Kurzem meinen Realschulabschluss an der Schule am Schlossplatz in Limbach gemacht. Ab dem kommenden Schuljahr starte ich an der Gewerbeschule in Mosbach meine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker – ein Beruf, der mich begeistert, weil ich gerne praktisch arbeite und Technik spannend finde.
In meiner Freizeit fahre ich leidenschaftlich gerne Motorrad, spiele Schlagzeug, bin beim Schießsport aktiv und engagiere mich regelmäßig in unserer Jugendgruppe. Dort erlebe ich immer wieder, wie wertvoll Gemeinschaft, Austausch und gegenseitige Unterstützung sind – Dinge, die für mich auch im Glauben und in der Kirche eine wichtige Rolle spielen.
Ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil ich der Meinung bin, dass Jugendliche viel mehr in das Gemeindeleben einbezogen werden sollten. Oft wird über die Zukunft der Kirche gesprochen – aber genau diese Zukunft betrifft uns junge Menschen am meisten. Deshalb finde ich es wichtig, dass wir auch mitreden dürfen. Ich möchte die Stimme der Jugend im Kirchengemeinderat sein und mich dafür einsetzen, dass unsere Ideen, Fragen und Bedürfnisse ernst genommen werden.
Mir liegt besonders am Herzen, dass die Kirche ein Ort bleibt, an dem sich alle Generationen wohlfühlen – auch die junge. Ich wünsche mir mehr Angebote, die speziell auf Jugendliche zugeschnitten sind, aber auch eine Gemeinde, in der wir aktiv mit-gestalten können. Kirche soll nicht nur Tradition bewahren, sondern auch Neues wagen – damit sie lebendig bleibt und auch morgen noch eine echte Bedeutung hat.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit anderen im Kirchengemeinderat Verantwortung zu übernehmen, Ideen einzubringen und die Kirche vor Ort mitzugestalten. Denn ich bin überzeugt: Wenn wir als junge Menschen mit anpacken, kann Kirche auch in Zukunft ein Ort der Hoffnung, Gemeinschaft und Orientierung sein.  
 
Zuständigkeitsbereich: Jugendarbeit 

 
Ursula Karl
 

Quelle: evangelische Kirche Fahrenbach

Mein Name ist Ursula, ich wohne in Fahrenbach und ich bin seit zwei Jahren im Kirchengemeinderat.
Warum bin ich im Kirchengemeinderat:
Der Glaube ist nicht nur privat, sondern auch gemeinschaftlich - gemeinsam etwas mitgestalten. Werte wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Toleranz im kirchlichen Alltag sichtbar machen. Engagement für die Gemeinde, für Menschen vor Ort da sein, Kinder, Jugendarbeit und Senioren unterstützen, sich für sozial schwächere einsetzen. Ich bringe Erfahrung in der Gemeindearbeit mit, ein gutes Gespür für die Anliegen der Gemeindemitglieder sowie die Bereitschaft, Zeit und Kraft in die 
Weiterentwicklung unserer Kirche zu investieren.
Auch in Zukunft möchte ich Brücken bauen zwischen Tradition und Erneuerung, zwischen geistlichem Leben und gesellschaftlicher Verantwortung. Das ist mein Motor.
Seit ich im Ruhestand bin, versuche ich mich einzubringen. Zum Beispiel bin ich im Mehrgenerationenhaus in Mosbach und versuche, Menschen die deutsche Sprache zu erlernen. In Fahrenbach hatte ich vor zwei Jahren die Idee, ein Frauencafé zu eröffnen. Mit Unterstützung einiger Fahrenbacher Frauen haben wir am 01.07.2023 unser ökumenisches Frauencafé eröffnet. Und wir dürfen mit Stolz sagen, es wird sehr gut angenommen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich erneut Ihr Vertrauen erhalten dürfte und unsere Kirchen-gemeinde weiterhin auf ihrem Weg begleiten kann.
 
Zuständigkeitsbereiche: Kindergarten Kuratorium, Ansprechpartnerin für Frauen- und Seniorenarbeit.

 
Melanie Waldenburger
 

Quelle: evangelische Kirche Fahrenbach

Mein Name ist Melanie Waldenburger, meist kurz Melly genannt. Ich bin 43 Jahre alt, Mutter von zwei tollen Kindern und Finanzbuchhalterin von Beruf.
Ende letzten Jahres begab ich mich auf die Suche nach einer neuen, geistlichen Heimat und bin bei Euch in Fahrenbach "hängen geblieben". Warum? Mir haben von Anfang an die herzliche Atmosphäre und die gute Stimmung in der Gemeinde so gut gefallen. Nachdem Ihr mich so liebevoll bei Euch aufgenommen habt, bin ich ziemlich schnell mitten im Getümmel gelandet. Zuerst im Musikprojekt neue Lieder, dann als Begleiterin auf den Samstagsausflügen und schließlich als Webmasterin der Gemeinde-Homepage und des Churchpool-Accounts. Ich arbeite einfach wahnsinnig gerne mit in Jesus' großer Gemeinde hier auf Erden. So habe ich mich sehr gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich als Älteste kandidieren möchte.
Was mir wichtig ist: dass das offene, wertschätzende Miteinander, das ich hier bislang erleben durfte, erhalten bleibt. Außerdem würde ich wahnsinnig gerne mehr Menschen in meinem Alter in die Kirche locken. Ich finde, unsere Generation ist unterrepräsentiert. Vielleicht schenkt der Herr mir ja einen Geistesblitz, wie das zu schaffen ist. Bei der Jugendarbeit, der ich selbstverständlich treu bleibe, hat es ja hier in Fahrenbach schon gut geklappt. 
Außerdem bin ich, berufsbedingt, recht erfahren und frusttolerant, was den Umgang mit deutscher Bürokratie angeht. Irgendetwas sagt mir, dass das noch nützlich sein könnte...
Ich hoffe, dass ich meinen Teil beitragen kann, dass unsere Gemeinde der tolle, offene liebevolle Ort bleibt, als den ich sie kennen gelernt habe.
 
Zuständigkeitsbereiche: Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising

 
Hanna Ferstl
 
Mein Name ist Hanna Ferstl, ich bin 16 Jahre alt und Schülerin am Auguste-Pattberg-Gymnasium in Neckarelz. In meiner Freizeit engagiere ich mich aktiv im Posaunenchor Fahrenbach-Trienz, unterstütze die Jungbläserarbeit und bin Teil unserer kirchlichen Jugendgruppe.
Schon seit meiner Kindheit fühle ich mich der Kirche eng verbunden. Und seit meiner Konfirmation im Jahr 2023 ist sie für mich zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil meines Lebens geworden – sei es bei der wöchentlichen Chorprobe, beim Jugendtreff oder bei gemeinsamen Ausflügen. Durch die Kirche habe ich nicht nur viele neue Freundschaften geknüpft, sondern auch den Kontakt zu früheren Schulfreunden wiedergefunden.
Gerade als junge Christin fällt mir jedoch auf, dass sich immer weniger Kinder und Jugendliche in unserer Kirche engagieren. Das möchte ich ändern. Ich bin überzeugt, dass die Kirche ein bedeutender Ort für alle Menschen ist, ein Ort der Gemeinschaft, des Glaubens und der gegenseitigen Unterstützung. Deshalb möchte ich mich im Kirchengemeinderat besonders für die Interessen junger Menschen einsetzen.
Mir liegt es am Herzen, dass es künftig mehr jugendgerechte Angebote, Aktivitäten und Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt. Ebenso wichtig ist mir eine offene und lebendige Kommunikation zwischen Kirche und Jugend. Ich möchte die Stimme meiner Generation in kirchlichen Entscheidungsprozessen einbringen, etwa bei Themen wie Umwelt, sozialem Engagement oder baulichen Veränderungen an der Kirche. 
Mein Ziel ist es, dass sich mehr junge Menschen mit der Kirche verbunden fühlen und sich aktiv für sie und ihre Zukunft einsetzen.
 
Zuständigkeitsbereich: Jugendarbeit und Vertreterin des Posaunenchors im KGR

 
Anja Wieder
 

Quelle: evangelische Kirche Fahrenbach

Ich bin Anja Wieder und wohne seit 35 Jahren in Fahrenbach. Neben meiner beruflichen Tätigkeit im Gebäudemanagement einer Bank verbringe ich viel Zeit in der Natur, am liebsten sportlich oder auch einfach zum Entspannen oder Fotografieren, seit einigen Jahren auch oft mit meinen Enkeln, die mir viel Freude bereiten. Als Mitglied in vielen örtlichen Vereinen unterstütze ich das vielfältige Vereinsleben in Fahrenbach schon immer gerne ehrenamtlich.
Mein Weg zur Kirchenältesten war ungeplant - die Entscheidung dafür dauerte quasi eine Fastenzeit lang. Das war 2023: von der spontanen Zusage an Fasching, als weibliche Betreuung bei der Konfifreizeit einzuspringen, bis zur Osternacht, als ich mich dafür entschied, neben der Unterstützung der Jugendarbeit eines der beiden vakanten Ämter der Ältestenkreis zu übernehmen. Insgeheim habe ich diese Nachrückerphase als „Probezeit“ gesehen 😊 Aber das wäre nicht nötig gewesen. Es bereitet mir viel Freude, mich aktiv in unserer Kirchengemeinde einzubringen. Ich bin gern dabei und habe daher wieder kandidiert, denn ich möchte die Gemeinschaft und den Glauben in unserer Kirche aktiv mitgestalten. Für mich ist die Kirche ein Ort der Hoffnung, des Zusammenhalts und der Unterstützung, in dem sich alle willkommen fühlen. 
Durch mein Engagement möchte ich dazu beitragen, dass diese Werte gelebt und weiterentwickelt werden und unsere Gemeinde offen, einladend und lebendig bleibt. Mir ist es wichtig, die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen in unserer Gemeinschaft zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Außerdem sehe ich in meinem Engagement im Kirchengemeinderat die Möglichkeit, meinen Glauben praktisch umzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und unsere Kirche zukunftsfähig zu gestalten.
 
Zuständigkeitsbereiche: Mitglied im Bauausschuss, Redakteurin des Gemeindebriefs, Mitglied des Fundraising-Teams
 
Kontakt: Anja.Wieder@kbz.ekiba.de

 
Auch Finja Böhle ist bereit, als Kirchengemeinderätin Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen. Sie kann aber aufgrund ihres Alters erst im Februar für eine geplante Nachwahl kandidieren.
 
Finja Böhle
 
Ich bin Finja Böhle, 15 Jahre alt, und besuche das Burghardt-Gymnasium in Buchen. In meiner Freizeit gehe ich regelmäßig zum Karate-Training in Krumbach, helfe beim Kindergottesdienst mit und bin aktiv in unserer Jugendgruppe.
Ich kandidiere, weil ich die Kirche als einen wichtigen Ort für Jugendliche sehe. Mir ist es ein großes Anliegen, dass sich junge Menschen in der Kirche will-kommen fühlen, dass ihre Meinungen gehört werden und dass sie aktiv mitgestalten können. Ich möchte dazu beitragen, dass unsere kirchliche Gemeinschaft lebendig, offen und modern bleibt.
Schon seit ich drei Jahre alt bin, besuche ich den Kindergottesdienst, die Kirche war für mich also schon immer ein besonderer Ort. Durch meine Konfirmation und die Jugendgruppe habe ich den Kontakt zu alten Grundschul-freunden wiedergefunden und auch neue Freundschaften geschlossen.
Mir ist besonders wichtig, dass es in der Kirche mehr Angebote und Aktivitäten für Jugendliche gibt. Es sollte Raum für Austausch, Gemeinschaft und offene Kommunikation zwischen Kirche und jungen Menschen entstehen - ein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann.
 
Zuständigkeitsbereiche: Jugendarbeit und Kindergottesdienst
 

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde
Adolf-Weber-Str. 12
74864 Fahrenbach
 
Telefon: 06267 / 284
fahrenbach@kbz.ekiba.de
 
 
Öffnungszeiten:
Dienstags 09.00-13.00 Uhr