Kette mit Kreuz liegt auf der Bibel
 

Jungbläserarbeit

Der Posaunenchor Fahrenbach- Trienz kann mit Stolz auf eine erfolgreiche Jugendarbeit und „Jungbläserausbildung“ zurückblicken.
 
In den vergangenen über 124 Jahren Chorgeschichte sind bis heute ca. insgesamt 160 Bläser und Bläserinnen zu zählen, die über mehrere Jahre im Posaunenchor aktiv waren. In der Mühle der Zeit sind viele aus Altersgründen, Umzug oder sonstigen Gründen wieder aus den Reihen der aktiven Bläser ausgeschieden.
 
Mit derzeit 17 aktiven Bläsern und Bläserinnen und einem Altersschnitt von ~41 Jahren ist unser Posaunenchor einer von vielen Chöre in Baden.
 
Über die Arbeit mit Jugendlichen, mit Anfängern und deren Ausbildung in der Geschichte unseres Chores wollen wir hier einen kurzen Rückblick zeigen.
 

Nachwuchs ist die Zukunft der Musik und somit auch unseres Posaunenchores.
 
So hatten wir im Januar 2024 in der Grundschule in Fahrenbach die 3. und 4. Klassen besucht und für uns geworben. Einige Tage später hatten wir eine 18- köpfige Jungbläser- Gruppe. Die Jungbläser sind alle aus den Klassen 2 und 3 und 4 zu uns gekommen mit einem erwachsenen Jungbläser.
 
Bis zum Herbst 2024 haben wir schon bei einem Konzert mitgewirkt, das Fahrenbacher Dorffest mitgefeiert und musikalisch mitgestaltet, viel geübt, Instrumente herangeschafft und auch gefeiert und genossen bei Pizza- Essen, Eis- Essen, Ausflug ins Paradiso uvm.
 
Im Januar 2025 hatten wir einen Jungbläser- Probentag, der sofort nach Wiederholung gerufen hat und viel Spaß brachte.
 
Ein großes Highlight war unser Open Air Gottesdienst vor dem Seniorenheim mit der musikalischen Gestaltung nur durch die Jungbläser im Juli 2025.
 
Dazu hatten wir geprobt und dann noch einen tollen Probentag mit unserem LPW Armin Schäfer erlebt. Einen Tag lang proben, spielen, Spaß haben und auch einiges über die Bläserei und die Instrumente, wie auch unseren Körper und die Atmung lernen.
 
Die Jungbläsergruppe hatte im Oktober 25 eine Übernachtungsparty im Probenraum geplant. Erst proben, dann essen (Spaghetti natürlich), dann spielen, dann Nachtwandern, dann spielen und ca. um Mitternacht schlafen (wer´s glaubt). Es war sehr schön, sollte in 2026 unbedingt wiederholt werden.
 
Auch beim 30. Fahrenbacher Weihnachtsmarkt war die Jungbläsergruppe wieder am Start, hat direkt an der Eröffnung einige Weihnachtslieder vorgetragen und viele Besucher damit erfreut und vorweihnachtliche Stimmung verbreitet.
 
Nun fiebern wir bereits auf einen eigenen Jungbläsergottesdienst im Februar 2026 hin, dann kommt die 2. Auflage des Dorffestes mit unserem Mitwirken und dann zu einem Jubiläumskonzert 125 Jahre Posaunenchor im Juni 26 mit offizieller Einführung der Jungbläser in den großen Chor.
  
 

Die strategische Suche nach Nachwuchsbläsern prägt alle Posaunenchöre im gesamten epid. In Fahrenbach starteten wir mit Werbung für Jungbläser aller Altersstufen mit Flyern, Anzeige im Amtsblatt, Schulbesuch der 3. und 4. Klasse der örtlichen Grundschule und auch persönlichen Briefen an ehemalige Bläser aus „früheren Zeiten“.
 
So kamen im Februar 2019 4 Mädchen zusammen, die als Gruppe viel Spaß haben und fleißig mit Trompete, Horn und Posaune proben.
 
Im Frühjahr 2020 kam Corona und der erste Lockdown und es folgten 2 „schwierige“ Jahre mit Corona- Unterbrechungen, Hygienevorschriften und so plätscherte manches vor sich. Im Herbst 2021 kam noch ein Mädchen aus Sattelbach über Ihre Großeltern aus Fahrenbach dazu. Von den 5 Mädchen sind noch aktuell 3 übrig, die wir derzeit in den großen Chor integrieren (Hanna, Nelly, Ella).
 
Viel Spaß weiterhin mit der Ausbildung auf ihren Blechblasinstrumenten.
 
 

Die letzte Gruppe Jungbläser wurde am 14.06.2015 offiziell in den Chor aufgenommen und in einem feierlichen Gottesdienst aufgenommen.
 
Die weitere Planung für Jungbläserausbildung in der Zukunft wollten wir uns dann für Anfang 2017 vornehmen. Das Ziel war, mit etwas Werbung und aktiver Suche eine neue Ausbildungsgruppe im Februar / März 2017 zu beginnen.
 
Dann kam da plötzlich die Anfrage von Jonathan Jany. Er hatte den Wunsch und großes Interesse daran, ein Blechblasinstrument im Posaunenchor zu erlernen. Also gab es ein erstes Treffen Ende Januar 2016 zum Kennenlernen, bei dem sich spontan auch seine Mutter Corina Jany und zudem Emilia Amann dazu anspornen ließen, einfach mit zu machen.
 
Nach einem Jahr ging leider die Lust bei Jonathan verloren, bei Emilia nicht viel später, jedoch ist Corina umso motivierter dabei geblieben und hat ihren Platz im Chor in der Sopran- Stimme gefunden.
 
 

Mit längerem Anlauf und auf Drängen zweier Jungs aus den „eigenen Reihen“ haben wir schon Ende 2012 mit diesen beiden mit Üben begonnen. Dann haben wir uns doch zum großen Aufruf und Werbung für eine neue Ausbildungsgruppe entschieden, haben Flyer ausgeteilt, eine Anzeige im Amtsblatt geschaltet und dann noch die beiden 3. und 4. Klassen in der Grundschule in Fahrenbach besucht.
 
Die Resonanz war sehr groß, sodass wir im Februar beim ersten Treffen ca. 15 Kinder hatten und die Eltern informierten. Schnell waren die Instrumente geputzt und zurechtgemacht, verteilt und los gings. Nach einem halben Jahr schon hatte sich die Schar auf 6 Jungbläser eingestellt, die Gruppe wuchs sehr gut zusammen und fand einen guten und steten Weg. Viel Spass war dabei, auch bei den aussergewöhnlichen Aktivitäten wie Grillfest, Wanderung und Probensamstag.
 
Die Jungbläserausbilder waren dabei Michael Baumann, Roland Teicher und Dietmar Ebel. Die Jungbläser, darunter wieder mal ein erwachsener Jungbläser (ca. 40 Jahre) wurden bereits im Juni 2015 offiziell in einem speziellen Festgottesdienst in den Chor eingeführt.
 
 

Aktuell haben wir im Posaunenchor Fahrenbach- Trienz eine kleine
Ausbildungsgruppe von drei Kindern am Laufen. Ein Mädchen und zwei Jungen lernen und üben fleißig auf ihrer Trompete.
Nach einer kleinen Werbeaktion mit einem Flyer im Amtsblatt sind wir seit dem Frühjahr 2008 in der Ausbildung und sind mittlerweile bereits zum Schnuppern in den großen Chor vorgedrungen. Die Ausbildung findet hauptsächlich am Freitag Abend statt. In den vergangenen zwei Jahren haben wir miteinander Instrumente geputzt, Noten und Theorie gelernt und natürlich fleißig mit den Instrumenten geübt. Oder auch mal beim Jungläsertag des Bezirkes Mosbach teilgenommen.
 
Auf den Bildern sind Jasmin Kirschenlohr, Silas und Jona Bucher zu sehen.
 
 

In den Jahren 2004 bis 2007 wurden keine Jungbläsergruppen explizit ins Leben gerufen, jedoch sind einzelne Nachwuchsbläser zum Chor gestoßen, die in Einzelausbildung ihr Instrument erlernt haben, oder einfach durch Umsteigen auf ein Blechblasinstrument in „Eigenregie“ gelernt haben.
 
Das waren zwei Jugendliche und zwei Erwachsene, die mittlerweile bereits zu einer wichtigen Stütze im Chorgeschehen geworden sind. Die „Einzelkämpfer“ seien hier kurz namentlich erwähnt: Katharina Roos (Trompete), Franziska Roos (Posaune), Sigrid Roos (Tuba) und Kurt Brand (Bariton / Tenor).
 

Diese Gruppe aus jungen Menschen startete am 15. März 2002 ihre Ausbildung mit einer Info- Veranstaltung für Interessierte Musiker mit ihren Eltern. Aus den 14 Anwesenden wurden im Laufe der nächsten Wochen eine Schar von 19, wobei mittlerweile auch „erwachsene Jungbläser“ in Form von Eltern hinzugekommen waren.
 
Die Organisation der Ausbildung, die Beschaffung von Notenmaterial und die größte Aufgabe der Beschaffung von Instrumenten wurde von einer ganzen „Ausbildungsgruppe“ gemanagt. Außer dem wöchentlichen Üben am Freitag Abend gab es verschiedene Unternehmungen. Beispielsweise die Mitwirkung am 2. Advent 2002 in der Kirche, der erste öffentliche Auftritt der Jungbläsergruppe ! Mehrere Grillfestle mit Eltern und dem gesamten Chor uvm.
 
Einige der Jungmusiker waren bei Jungbläsertagen und Jungbläserzeltlagern im Bezirk Mosbach mit vielen Kindern aus anderen Chören dabei. Auch als Jungbläser beim Landesposaunentag in Lörrach mit über 200 Jungbläsern und ca. 1.500 Bläsern waren wir dabei. Ein gemeinsames Konzert mit der Jugendmusikschule Mosbach fand im Oktober 2003 statt. Elternabende wurden durchgeführt. Sogar einige „Patenschaften“ hatten sich zwischen „Altbläsern“ und Jungbläsern gebildet, die sich zum gemeinsamen Üben in privater Umgebung getroffen haben.
 
Am Ende der Ausbildung waren es folgende Jungbläser: Doris Diwo (Horn), Philipp Diwo (Posaune), Heidi Dörner (Trompete), Sebastian Hägele (Trompete), Rebecca Hillenbrand (Posaune), Katja Lingelbach (Trompete), Daniela Rosenbaum (Posaune), Jonas Schmitt (Trompete), Ramona Sienel (Trompete).
 
Die Ausbildung der JungbläserInnen wurde nach 2,5 Jahren mit der offiziellen Einführung in die aktive Chorgruppe in einem Konzertabend beendet. Zuvor fand ein Bläserwochenende im Hinblick auf dieses Ereignis statt.
 
Die Gruppe fand ihre Stärke von 12 bis 14 Bläsern schnell, wobei einige nach kurzer Zeit des Schnupperns an einem Blechblasinstrument die erste Begeisterung verloren. Am Ende der Ausbildung wurden dann im Oktober 2004 neun ausgebildete Jungmusiker im Chor aufgenommen. Ausbildung durch Dietmar Ebel und Team.
 
 

Ein neuer Anfängerkurs für Jugendliche im Posaunenchor startete am 07.11.1997, zu der nach erfolgter Werbung im Ortsblatt, an der Grundschule und mit Plakaten und Handzetteln mit 7 Interessierten. Schnell mussten Noten und vor allem Instrumente, die von Nachbarchören und weiteren Bekannten ausgeliehen wurden, beschafft werden.
 
Die Ausbildergruppe bestand damals aus Michael Baumann, Dietmar Ebel, Rebecca Münch und Clemens Wittwer. Im Laufe der knapp 2 Jahren Ausbildung wurde teilweise in Gruppen geprobt. Einzelunterricht wurde parallel mit den einzelnen Jungbläsern durchgeführt. In den Proben wurde Theorie wie Notenlehre, Intervalle und Rhythmus, aber auch das solistische Vorspiel von Stücken und Hausaufgaben unterrichtet. Zur Ergänzung und Erweiterung der Ausbildung sind „Patenschaften“ für jeden einzelnen Jungmusiker ins Leben gerufen worden, wodurch die Jungbläser und auch die „Altbläser“ eine zusätzliche wöchentliche Übungsstunde zu zweit oder dritt genießen konnten. Das brachte eine enorme – und hörbare musikalische Leistungssteigerung bei allen Beteiligten.
 
Natürlich wurden neben der Musik viele für die Gemeinschaft förderliche Unternehmungen durchgeführt. Gemeinsam sind wir beim Eislaufen gewesen, Grillfeste und Weihnachtsfeiern, ein Sommerfest und Zeltlager vom Bezirk Mosbach standen auf der Liste. Zur Instrumentenkunde wurden gemeinsam sämtliche Trompeten, Posaunen und Hörner geputzt. Eine gezielte musikalische Weiterbildung genossen einige der Jungen bei den Jungbläserlehrgängen der badischen Posaunenarbeit. Ein Highlight in der Ausbildungszeit war die Teilnahme am Landesposaunentag 1999 in Mannheim, bei dem am Höhepunkt des Konzertes von German Brass zu sehen und zu hören war, was auf solch einem Blechblasinstrument alles zu machen ist.
 
Bei Elternabenden wurde schon die Integration in den Chor gefördert, das Übern zu Hause als sehr wichtig auch an die Adresse der Eltern vermittelt. Sogar ein Test in Sachen Theorie wurde geschrieben. Die offizielle Einführung der Jungbläser in den großen Chor erfolgte in einem „Einführungsgottesdienst“ am 18. Juli 1999. Zum Zeitpunkt der Einführung verstärkten den Chor 12 Jungbläser, von denen heute noch 6 im Chor aktiv sind.
 
Im Hinblick auf ein Konzert im November und die
Einsätze an Weihnachten wurde auch nach der
offiziellen Aufnahme in den Chor noch bis
Weihnachten innerhalb der Gruppe geprobt.
 
Die Gruppe bestand nach der Ausbildung aus folgenden Jungbläsern: Christine Brand (Posaune), Rafael Dendera (Posaune), Alexandra Diwo (Trompete), Nathalie Dörner (Trompete), Steffen Eppel (Trompete), Fabienne Frey (Trompete), Barbara Heck (Posaune), Maren Karl (Trompete), Stefan Karl (Trompete), Tatjana Lukowitsch (Trompete), Natalie Sienel (Trompete), Christoph Weber (Trompete). Ausbildung Dietmar Ebel und Team.
 

Diese Jungbläsergruppe begann am 14.01.1994, zum ersten mal unter der Leitung von Dietmar Ebel. Hier wurden in den ersten Wochen schnell Töne, Tonleitern, Vorzeichen und Rhythmus gelernt. Diese Gruppe war fix und fleißig am Lernen, hin und wieder gab es auch private Übungsstunden. Zum Beispiel konnte Gudrun in Hausarbeit mit ihrem Mann Adolf üben, die beiden Kühns machten private Übungen bei Dietmar, Michael und Myriam wurden von Matthias Brand unterstützt.
 
 Die Theorie fand eine ganz wichtige Bedeutung in der Gruppe, hier wurden außer Noten auch Gehörbildung, Akkorde, Rhythmen, Tonleitern von 5 b Vorzeichen bis hin zu 5 Kreuzen gepaukt. Sogar der Quintenzirkel wurde im Detail gelernt.
 
Es wurde sehr deutlich – und das brachte auch den Ausbildern und den Jungbläsern selbst sehr viel Spaß, dass Übung doch zum Erfolg führt.
 
Leider sind nicht alle der Ausgebildeten dem Chor treu geblieben, aber es war mit Sicherheit für alle Beteiligten eine sehr schöne und erlebnisreiche, wie auch lehrreiche Zeit.
 
Die Jungbläser waren: Michael Baumann (Trompete), Myriam Weber (Trompete), Kerstin Kühn (Trompete), Helga Kühn (Trompete) Gudrun Hillenbrand (Tompete), Wolf Götz (Trompete).
 
Ein weiterer „Einzelkämpfer“ in der Ausbildung war Adolf Hillenbrand, der 1993 zu unserem Posaunenchor kam. Er hatte bereits in jungen Jahren, etwa 20 Jahre vorher in seiner Heimat Binau im Posaunenchor gelernt und hat erneut sein Hobby aufgenommen. Vieles war ihm noch bekannt, jedoch die Übung und der Ansatz waren seine Hürden, die er in mühevoller Heimarbeit mit fleißigem Üben mit Unterstützung verschiedener Trompeter, zu einem guten Erfolg vorantrieb. Heute ist er eine sehr wichtige und zuverlässige Stütze in der 2. Stimme. Ausbildung Dietmar Ebel und Team.
 
 

Im Jahr 1989 wurde in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Mosbach und dem Posaunenchorleiter von Lohrbach und damaligem Bezirksobmann Herrn Wilfried Boch eine Ausbildungsgruppe ins Leben gerufen. Herr Boch hatte schnell alle Sympathien auf seiner Seite und gestaltete eine sehr lebhafte und doch lernintensive Gruppe. Die treibende Kraft aus den Reihen des Posaunenchores war damals der 1. Obmann Werner Teicher, dem die Ausbildung der Jugend und somit das Bauen an der Zukunft immer ein besonderes Steckenpferd war. Diesen beiden haben wir aus heutiger Sicht enorm Vieles zu verdanken.
 
Die Gruppe hatte 1989 mit 14 Jungbläsern begonnen, davon sind heute im Jahre 2008 noch 8 Bläser aktiv im Chor dabei – somit die erfolgreichste und nachhaltigste Ausbildungsgruppe in der Posaunenchorgeschichte. Zum Zeitpunkt einer offiziellen feierlichen Einführung am 19.11.1990 im Rahmen eines Gottesdienstes waren 11 ausgebildete BläserInnen mit großer Freude aufgenommen worden.
 
Die 8 Bläser von damals sind: Hilde Sigmund (Posaune), Mareike Appenzeller (Posaune), Marion Keler (Posaune), Isabelle Rösch (Trompete), Rebecca Münch (Trompete), Daniel Eppel
(Trompete), Matthias Brand (Trompete (Dirigent seit 1995),
Steffen Karner (Trompete)
 
 

Die Ausbildung vor 1989 wurde über ca. 30 Jahre von Wilhelm Daberkow, der in dieser Zeit Dirigent des Chores war, durchgeführt.
 
So sind unter seiner Leitung und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bläsern, maßgeblich möchten wir hier noch einmal den langjährigen Obmann Werner Teicher nennen, und obwohl der Herr Rektor Wilhelm Daberkow selbst kein Blechblasinstrument spielen konnte, immer wieder neue Jugendliche zum Chor gestoßen und ausgebildet worden.
 
Im Jahre 1985 waren es beispielsweise 6 neue Jungbläser, eine große Gruppe aus dem Jahr 1980/81 mit zwischenzeitlich 11 Jugendlichen. Die Ausbildungen waren nach den heutigen Erzählungen auch sehr durch private Initiative geprägt und ausgeführt worden.
 
In den Jahren 1978 kamen 5, 1970 waren es 4 und 1968 sind drei Jungbläser als Neuzugänge benannt. Auch in den Jahren 1962/63 sind noch fünf Jugendliche mit dem Blechblasinstrument vertraut gemacht worden. In dieser Zeit war außerordentlich der damalige auch langjährige Obmann Karl Kirschenlohr (Lohrbach) in der Ausbildung aktiv und integriert.
 
So können wir heute die Arbeit in der Nachwuchsausbildung insoweit zurückverfolgen, dass mit der Übernahme als Chorleiter der damalige Oberschullehrer Wilhelm Daberkow im Jahre 1957 einen Posaunenchor aus 9 Bläsern bestehend übernommen hatte und bereits 1961 die Bläserschar um weitere 9 Bläser verstärken konnte.
 
Die Ausbildung vor dem Jahre 1957 findet sich eher in der Chorgeschichte beschrieben, da der Posaunenchor zu der damaligen Zeit, eigentlich seit seiner Gründung im Jahre 1901 und durch die beiden Weltkriege für einige Zeit „ausgesetzt“ war, immer unter 10 aktiven Bläsern, die sich die Fähigkeiten und Kenntnisse gegenseitig und mit Fleiß und Übung größtenteils selbst erarbeitet haben.
 
Aufnahme von 1979