Angriff der Achtbeiner - Namenloses Grauen bei der Jugendübernachtung in unserer Kirche
- 11.08.2026 -
Haben alle die Nacht überstanden?
Ja klar, haben sie. Aber fangen wir von vorne an.
Da wir bei der letzten Übernachtung die Erfahrung gemacht haben, dass wir, selbst wenn wir uns Mühe geben, nicht ohne einen gewissen Geräuschpegel auskommen, sind wir aus Rücksicht auf unsere Umwelt von vornherein zum Schlafen in die Kirche gegangen.
Gegrillt haben wir natürlich trotzdem beim alten Kindergarten. Fließend Wasser, Geschirr und Mülleimer sollten nicht unterschätzt werden.
Hier sieht man Pyromichael beim entzünden des Grills. (Und der Landschaft...)
Hauptsache die Kids haben Spaß. Und Fahrenbach ist zum Glück auch nicht abgefackelt.
Wir lassen es uns schmecken.
Nach dem Essen beziehen wir Quartier in der Kirche. Vor allem meine Tochter zeigte sich beeindruckt von unserem Schlafplatz auf der Empore.
Nur dass die Kirche immer noch kein Klo hat, ist bei solchen Aktionen sehr unangenehm.
Ein kleiner Mitternachtsimbiss. Dieses Mal gibt es leider nicht all zu viel zu erzählen, denn unsere Kids taten das, was sie am liebsten tun: in Gruppen abhängen und chillen. Ich kann es ihnen nicht verdenken. So langsam bin ich selbst auch sehr urlaubsreif.
Nur einmal wurde unsere ruhige Atmosphäre gestört. Eine Teilnehmerin erzählte mir zitternd, dass eine riesige spinne im Damenklo sei. Zum Glück ist einer unserer Teamer ein Gentleman und entspinnte die Toilette noch in dieser Nacht.
Irgendwann begaben sich die meisten dann doch zu Bett, äh zu Luftmatratze.
Morning has broken.
Die, die nicht durchgemacht hatten, hatten dann auch sehr wenig Elan, sich zu erheben. Ich zum Beispiel.
Die hier auch nicht.
Aber da unangenehmer Weise nun mal Sonntag morgens Gottesdienste in Kirchen stattfinden zu pflegen, schleppten wir uns, mit samt unseres zwanglos in der Kirche verteilten Gerümpels, ins Gemeindehaus zum Frühstück.
Als ich anschließend wieder in die Kirche kam, traf ich auf eine recht ausgelöste Kirchendienerin, die mir erzählt, was für eine monströse Spinne gestern auf den Schildern für die Liedtafel gehockt hätte.
Nach dem das nächtliche Spinnendrama vorausgegangen war, bekam ich, völlig unempathisch, einen Lachanfall. Was haben die Viecher bloß im Moment gegen uns?
Nach dem Gottesdienst entließen wir unsere Kids in einen, hoffentlich spinnenfreien, Restsonntag.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle Eltern, die uns mit Salat und Erdbeer-Tiramisu versorgt haben.
Eure Melly










