Was für ein riesen Rudel - Kennenlerntag aller Konfis des Kooprationsraums
- 12.07.2026 -
So viele Junge Menschen machen Hoffnung für die Zukunft.
Wir Fahrenbacher haben dieses Jahr 11 Konfirmanden. Das ist eine Gruppengröße, mit der man wunderbar arbeiten kann.
Ich meine: Hey, es ist Juli, und ich kann schon alle Namen! Ich muss nicht mehr Franz-Walter oder Berta-Giesela zu den Kids sagen, weil mir der wirkliche Name mal wieder nicht einfällt.
In den andern Gemeinden unseres Kooperationsraums hat es aber scheinbar eine Bevölkerungsexplosion gegeben. Jedenfalls waren wir beim Kennenlerntag am Samstag, inklusive Teamerin und Pfarrern, sage und schreibe über 60 Leute.
In der großen Runde nannte jeder seinen Namen und seine Gemeinde.
Das war zwar gut gemeint, aber nicht nur ich verpeilte Kreatur hatte keine Chance, sich alle zu merken.
Der Stimmung hat's aber nicht geschadet. Bei diesem Spiel sollte man die Luftballons über die gegenübersitzende Mannschaft spielen. Dummerweise platzten die Teile, sobald sie den pieksigen Boden berührt und die wenigen, die es in die Luft schafften, wurden einem vom Gegenwind sofort wieder ins Gesicht geweht. Allerdings haben genau diese Umstände dazu geführt, dass wir uns kringelig gelacht haben.
Zu Mittag gab es ein köstliches Fingerfood-Buffet, zur Verfügung gestellt von den lieben Eltern der Konfis.
Allerdings war jeder zweite der Meinung, dass zu den hochsommerlichen Temperaturen (hier bitte gedanklich sämtliche Hitze-Witze, die ich die letzten Wochen gerissen habe, einfügen) perfekt Wassermelonen passen. Mit anderen Worten: das Buffet hat sich ganz gewaltig melohnt...(Okay, der tat sogar mir weh)
Nicht nur das junge Gemüse tauschte sich angeregt aus, sondern auch das -nun ja- reifere Gemüse in Form der drei Hauptamtlichen Sirrka Zimmermann aus Strümpfelbrunn, Esther Maria Fauß aus Neckargerach und Michael Roth-Landzettel, der bekanntermaßen unserer ist.
Zum Glück hatte ich von diesen Herrschaften auf der Rückfahrt keinen im Auto. Mir wurde schon vom zugucken übel, wie sich hier in der Freizeit ausgetobt wurde.
Esther sorgte für die musikalische Begleitung. Wir müssen schließlich das Klischee der fromme Lieder schmetternden christlichen Jugendgruppe erfüllen.
Den Anfang machte natürlich unsere Fahrenbacher Jugend-Nationalhymne "Jesus in my House".
Erstaunlicherweise gab es dieses mal nicht das obligatorische "Och nö, nicht schon wieder Singen" Genöle, dass ich sonst von jeder Jugend- und Konfigruppe kenne. Im Gegenteil: kaum war ein Lied zu Ende, brüllte schon irgendwer die nächste Nummer im Gesangbuch. Voll schön! Sogar Jungs waren diesmal eifrig beim Singen. Weiter so: Kampf den Vorurteilen!!!
Mit unserer kultigen Henrietta sind die Kids noch nicht so richtig warm geworden. Aber das kommt noch. Hoffe ich doch sehr. Denn das Olle Gummihuhn gehört einfach zum Konfi dazu.
Jedenfalls durchmischen sich die Gruppen im Laufe des Tages immer mehr. Schön so.
Henrietta konnte dann auch ein paar Mal dingfest gemacht werden.
Plattes Personal. Die Hitze und die große Gruppenstärke fordern ihren Tribut. Auch für uns als Team war der Tag sehr aufschlussreich. Wir haben nicht nur die anderen Konfis ein bisschen beschnuppert, sondern auch die Erfahrung gemacht, dass manche Spiele und Aktionen ab einer gewissen Teilnehmerzahl nicht mehr so richtig funktionieren. Danke, dass Ihr jungen Leute uns helft, immer wieder neu dazu zu lernen.
Ich freue mich mega auf das Jahr mit Euch: auf unsere Konfi-Samstage, den Konfi-Cup, die Freizeit und und und.
Eure Melly














