Jede Menge tolle Hechte - Segelfreizeit Tag 4

- 28.05.2026 - 

An Bord und im Wasser.

Quelle: M. Waldenburger

Auf geht's in unseren letzten Seetag
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Aber erstmal müssen massenweise Pfandflaschen zurück.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ein letzter Blick auf Enkhuizen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Gruppe versammelt sich zum Ablegen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Heute hat unsere Chaos - Energie schon beim Ablegen durchgeschlagen. Die Poller (das sind die Festmachedinger auf dem Steg) hatten so ekelhafte Widerhaken auf der Rückseite, dass die arme Inka die Vorspring (das ist das Festmacheseil) nicht schnell genug los bekam. Das Ende vom Lied war, dass der Hafenmeister kommen und die, mittlerweile im Wasser treibende Trosse bergen und uns befreien musste.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Habe ich Euch eigentlich schon von unseren Duschen erzählt? Körperhygiene gerät auf diesen Schiff natürlich, wie scheinbar alles bei uns, zum reinsten Abenteuer. Dass, naturgegeben, die Duschen auf einem Schiff nicht auf solche Elche wie mich, (oder auch Micha und einige andere Riesen aus unserer Gruppe), ausgelegt sind, ist ja logisch. Aber warum die Dinger auch noch ein ziemlich bösartiges Eigenleben führen müssen, erschließt sich mir nicht ganz. 
Ich habe bis heute den Dreh nicht raus, eine halbwegs erträgliche Wassertemperatur einzustellen. Entweder es kommt eiskalt, oder so dermaßen heiß, dass man sich automatisch vorkommt, wie ein Hummer im Kochpott. Während ersteres nur unangenehm ist, empfinde ich zweites als echt schmerzhaft. Da steht man dann verzweifelt in den Dampfschwaden und versucht, hektisch an den Hähnen drehend, in der winzig kleinen Duschkabine, gleichzeitig das Wasser irgendwie abzuwürgen und dem heißen Strahl auszuweichen. Ich kann Euch sagen: das ist "der Boden ist Lava" next Level.  
Naja, irgendwie schaffe ich es mittlerweile, mich wenigstens so weit sauber zu halten, dass meine Mitmenschen mich nicht als olfaktorische Belästigung Wahrnehmen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
So sehen die "Zimmer" aus. Aus Diskretionsgründen zeige ich hier meins. Man erkennt; die Kids haben kein Monopol auf Chaos.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir setzten jedes Fitzelchen Segel. Aber unsere altbekannte Freundin, die Flaute, ist wieder da.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unsere Jungs haben sich in den Kopf gesetzt, Fische zum Abendessen zu fangen. Ich habe den ganzen Tag gehofft, dass Micha weder den ersten noch den grössten Fängt. Sonst müssten wir uns die Angeberei die nächsten 10 Jahre bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit anhören.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wusstet Ihr schon, dass unser Pfarrer besser Gitarre spielen als singen kann? Jedenfalls wollte man nicht sofort die Flucht ergreifen, als er es getan hat.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Mit dieser Winde werden die Schwerter an den Seiten des Schiffs hochgezogen. 
Jetzt weiß ich auch, warum die Dinger "Schwerter" heißen: weil sie SCHWER sind. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich überlege gerade, was die weniger peinliche Erklärung für meinen leicht rötlichen Teint ist: meine gnadenlose Unsportlichkeit oder die Sonne. Denn wir erzählen den Kids seit Tagen ständig, dass sie sich gut eincremen sollen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die bei dieser Bestätigung dezent transpiriert...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nachdem wir ein paar Stunden vor Enkhuizen rumgekreuzt sind, streichen wir im wahrsten Sinne des Wortes, die Segel und dieseln Richtung Ijsselmündung zurück.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Durch diese Klappbrücke sind wir am Montag in unser Abenteuer aufgebrochen.
 
Lieber Gott, kannst du bitte ein paar graue, zähe Tage irgendwo im Alltag markieren, ausschneiden und hier einfügen? Ich will noch nicht weg. Ich habe mich doch gerade erst an das sanfte Schaukeln beim Schlafen, den Geruch von Schiffsdiesel, die Klos in der Größe von handelsüblichen Umzugskartons und diese liebevoll verrückte, bunte Truppe gewöhnt.

Warum vergeht die Zeit immer so schnell? Ein dreiviertel Jahr habe ich mich auf diese Freizeit gefreut und jetzt ist sie schon wieder fast zuende...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unser heutiges Ziel ist eine Insel. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Laut unserem Skipper hat die Insel leider keinen wirklichen Namen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Jungs begeben sich sofort wieder auf Fischfang.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Egal, Hauptsache die Kinder haben Spaß.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Unsere heutigen Stegnachbarn haben scheinbar Messitendenzen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die Kids sind glücklich, wieder ihr geliebtes Volleyball spielen zu können.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir nutzen die hochsommerlichen Temperaturen nach Kräften aus und geben uns ganz den Strandvergnügen hin.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich habe es bis jetzt noch nicht erwähnt, weil ich schon viel zu verwöhnt von unseren tollen Jugendlichen bin: wir haben auch dieses Mal wieder eine mega harmonische, fröhliche und hilfsbereite Truppe. Ich staune mittlerweile gar nicht mehr darüber, wie jeder auf jeden achtet. Sogar ich werde von den Jugendlichen immer wieder gefragt:" Melly, wie geht es dir?" Jede Bitte wird sofort ausgeführt, nie rumdiskutiert, keiner gemobbt oder ausgeschlossen. Aber das ist alles andere als selbstverständlich. Also an dieser Stelle noch mal ein ganz großes Lob an unsere jungen Menschen: ihr seid toll und es ist mir eine Ehre und Freude, diese Zeit mit Euch verbringen zu dürfen. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nachdem es mit den Fischen erstmal nichts wurde, verlegen sich einige von auf Muscheln. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Die armen Viecher können wenigstens nicht flüchten.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Seehund Joy leidet an einer Identitätskrise und hält sich für einen Schredder.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Nach der Hitze des Tages brauchen wir alle eine Abkühlung.
 

Quelle: Dr. Tony Pacyna

 
Der Tsunami hat mittlerweile Kanada erreicht.
 

Quelle: Dr. Tony Pacyna

 
Alle Wasserscheuen chillen an Bord.
 

Quelle: M. Waldenburger, .

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Ich fass es ja nicht. Einer unserer jüngsten Teilnehmer hat tatsächlich einen Hecht erwischt. Und keinen kleinen. Petri Heil, wir sind stolz auf Dich!
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Das nächste Bild von dem Tier gibt es erst im gebratenen Zustand, denn unmittelbar nach diesem Foto habe ich die Flucht ergriffen. Ich jage meine Essen lieber im Supermarkt. Zum Beispiel eine Dose Ananas. Schon alleine damit die Kids auch dieses Mal nicht um das Vergnügen kommen, mich mit meiner Pizza Hawaii zu foppen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Micha will jetzt natürlich nachziehen und versucht krampfhaft, auch was an Land zu ziehen. Aber ich fürchte, der eignet sich besser als Menschenfischer. (Was uns immerhin vor endlosem Anglerlatein bewahrt...)
 

Quelle: M. Waldenburger

 

Quelle: M. Waldenburger

 
Mal wieder ein Kitschpostkartenmotiv.
 
 
 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
 
Dann gab es noch einen kleinen Unfall. Ein gewisser Herr Roth-Landzettel versuchte, während er pizza aß, Fische mit Brotkrumen anzulocken. Selbstredent, dass die Pizza im Wasser landete...
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Während Micha den Verlust seinen Abendessens betrauerte, habe ich mich, in bester Amelie Manier, förmlich an Deck gekugelt vor Lachen. Also wenn ich mal traurig sein sollte, einfach ein Stück Pizza ins Wasser werfen.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Langsam wird es wirklich Abend.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Wir genießen die Zeit zusammen noch mal so richtig.
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Welche Absurditäten werden uns morgen begegnen? Wird uns der Busfahrer tatsächlich um 14.00 Uhr in Kampen aufsammeln? Wer wird was wo vergessen?
 
Es bleibt spannend.
 
Eure Melly