Amtseinführung unserer jüngsten "Ältesten" und gut besuchtes Kirchencafé.

- 17.05.2026 - 

Quirlig und herzlich wir immer, ging's bei uns diesen Sonntag zu. 

Quelle: A. Wieder

Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich:" Warum braucht es über einen ganz normalen Sonntagsgottesdienst einen Homepage-Bericht?"
 
Erstens, weil es durch Finja Böhles Amtseinführung kein ganz normaler war. Und zweitens, weil man am heutigen Sonntag unseren "Fahrenbacher Spirit" mal wieder sehr deutlich gespürt hat und ich Euch alle gerne daran teilhaben lassen möchte. 
 
Unsere Finja ist zwar, laut Michael, schon ein Urgestein bei uns, war aber bei der Kirchenwahl im Dezember bekanntermaßen noch keine 16. Also haben wir sie nachgewählt, kaum dass sie Geburtstag hatte. Und heute nun auch eeeendlich ganz offiziell im Gottesdienst eingeführt. 
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Der Predigttext des heutigen Sonntags passte perfekt zu diesem Anlass. Wobei ich das Gefühl habe, dass Micha in jedem Bibeltext was passendes gefunden hätte.
 
Wenn ihr euch jetzt fragt, was es eigentlich mit dem "Predigttext" auf sich hat: Es gibt die sogenannte "Perikopenordnung" (Erwähnte ich bereits, dass es bei Kirchens für alles und jedes einen eigenen Begriff gibt?).
In der Perikopenordnung sind jedem Sonntag im Kirchenjahr Bibeltexte,  Psalmen, Wochensprüche und oft auch passende Lieder zugeordnet. Immer über sechs Jahre. Dann geht's von vorne los. 
 
Eine Entschuldigung an alle unter Euch, die das schon wußten. Als ich damals wieder ins Kirchenleben eingestiegen bin, hatte ich bei all solchen Dingen so viele Fragezeichen über meinem Kopf, dass ich mir oft reichlich doof vorkam und dankbar gewesen wäre, wenn's mir Jemand kurz erklärt hätte.
 
So, jetzt aber zurück zum Predigttext, der übrigens in Jeremia 31,31-34 steht. 
Kernaussage des Textes ist, dass wir nicht durch Bildung und Wissen zu "guten Christen" werden, sondern durch das Fühlen und durch unsere Suche nach Gott. (Also dürft Ihr die Perikopenordnung ruhigen Gewissens wieder vergessen. Hihi)
 

Quelle: M. Waldenburger

 
Für unseren Kirchengemeinderat passt das natürlich perfekt. Wir "reiferen" Mitglieder sind nämlich keines Falls bessere oder wertvollere Mitglieder, als unsere Jugendlichen. Denn was im Herzen los ist, kennt kein Alter.
 

Quelle: A. Wieder

Unser Micha in seinem Element.
 
Nach Finjas Einführung, sangen wir das, durchaus schwungvolle Lied: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben". Allerdings wollte es die gute Elke an der Orgel scheinbar lieber gerappt als gesungen haben, so ein Tempo legte sie an den Tag. Ich dachte zwischendurch, ich laufe blau an, weil ich keine passenden Stellen zum Atmen gefunden habe. Als wäre das alleine nicht schon peinlich genug, fragte Micha auch noch seelenruhig, ob das nur an meiner Raucherlunge gelegen hat, oder ob es nicht doch ein wenig schnell war. 
 
Ihr seht, Ihr Lieben, bei uns darf auch im Gottesdienst zwischendurch gelacht werden. Ich verstehe sowieso nicht, warum manche Menschen immer aus der Wäsche gucken, als sei "Christ sein" ein Migräneanfall. Die Botschaft:" Ich bin geliebt, egal was für einen Mist ich schon wieder gebaut habe. Mir wird vergeben und ich darf, nach meinem Tod, bei GOTT weiterleben", ist doch wunderschön! Ein Grund zum Freuen und zum Freude und Hoffnung an andere weiter geben. Und zur Freude gehört Lachen dazu.
 
Zum Beispiel auch, wenn die Tochter des Pfarrers beim Segen mal wieder unter seinen Talar kriecht. Hihi.
 
Bei uns darf eben jeder sein, wie GOTT ihn gemacht hat.
 
Im Anschluss an diesen Gottesdienst voller Leben, luden die Mädels vom Kirchenkaffee wieder mal zu selbstgemachten Köstlichkeiten und frischem Kaffee in den Alten Kindergarten ein. 
 

Quelle: Manuela Reinmuth-Bucher

 
Ich persönlich bewundere immer, was für tolle Kuchen und Torten die Damen zaubern, denn ich kann ungefähr so gut backen, wie singen: nämlich gar nicht.
 

Quelle: Manuela Reinmuth-Bucher

 
Und auch hier erwartete uns wieder Grund zur Freude. Nämlich der liebevolle Blumenschmuck.
 

Quelle: Manuela Reinmuth-Bucher

 
Das kulinarische Angebot wurde, wie immer, sehr gut und dankbar angenommen.
 

Quelle: Manuela Reinmuth-Bucher

 
Wir haben gemütlich beisammen gesessen, uns die Kuchen und herzhaften Snacks schmecken lassen und uns lebhaft miteinander ausgetauscht.
 

Quelle: Manuela Reinmuth-Bucher

 
Bei diesem Austausch kam von gleich zwei Konfi-Mamas der Wunsch auf, sich auch mal außerhalb der Elternabende zu treffen. Euer Wunsch ist mir Befehl und wir werden uns in der zweiten Septemberhälfte einen Termin für ein gemütliches Treffen suchen.
 

Quelle: Manuela Reinmuth-Bucher

 
Für unmusikalische Erwachsene haben wir ja im Moment wirklich nicht viele Angebote. Wenn Ihr mögt, schreibt mir doch gerne mal, was Ihr Euch wünscht.  Regelmäßige Treffen zum Zusammensitzen und mit anderen quatschen? Workshops zu bestimmten Themen? einen Hauskreis? Oder was völlig Anderes? Die Frage richtet sich natürlich nicht nur an die Konfi-Eltern sondern an alle Gemeindemitglieder und die, die es noch werden wollen. 
 
Wir sind für alle Eure Ideen und Wünsche offen und versuchen gerne, was auszuprobieren oder zu ermöglichen, sofern irgendwie machbar.
 
Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen, sonnigen Rest-Sonntag.
 
Eure Melly