Lobe den Herrn meine Seele - Lobpreisabend mit dem Musikprojekt Neue Lieder
- 10.05.2026 -
Unsere Gemeinde beweist mal wieder ihre musikalische Vielfalt.
An der Kirchenmusik scheiden sich oft die Geister: Manche lieben die alten Choräle aus dem "roten Buch", andere geraten bei elementaren Posaunenchorklängen in Verzückung, die nächsten lieben anspruchsvolle, mehrstimmige Kantaten oder meditative Taizégesänge. Und viele lieben emotionale Lobpreismusik. Wie wunderschön, dass wir in unserer Gemeinde alle diese Interessen abdecken können.
Diesem Samstag waren die Lobpreis-Fans an der Reihe.
Das Musikprojekt Neue Lieder, unter der Leitung von Elias Müller, gestaltete den Abend mit ganz viel Musik und unterschiedlichen Texten.
Auch die Hundeliebhaber unter uns kamen auf ihre Kosten. Denn im Gegensatz zu meinem eigenen "Kirchenköter" Flummi, benimmt sich "Kirchenköter" Lucy so vorbildlich, dass man sie im Gottesdienst nicht bemerkte.
Glücklicherweise hat Lucy nicht selbst mitgesungen. Weder beim Gesang noch beim Violinenspiel von Sara.
Unser Elias hat es wirklich raus, nicht nur aus uns mehr oder (wie in meinem Fall) weniger talentierten Sänger das Beste raus zuholen, sondern auch der Gemeinde die richtigen Einsätze zu geben.
Natürlich geht bei uns gar nichts ohne den "Cheffe" Michael Roth-Landzettel. (Warum schreibe ich eigentlich in jedem Bericht seinen kompletten Namen? Mittlerweile müsstet Ihr alle ja wissen, wie der gut Mann heißt....)
Lobpreismusik ist sehr vielfältig. Da gibt es Lieder, zu denen man, laut Micha, gerne tanzen und springen und jubeln möchte, wie zum Beispiel zu "Mercy is falling", aber auch sehr tröstende Titel, wie "Ich bin bei dir".
Von beiden Sorten haben wir heute welche gehört. Inklusive dazu passenden Texten, die wir vom Musikprojekt selbst ausgesucht und vorgelesen haben.
Ich hatte tatsächlich, obwohl sonst eher von der Fraktion "Leichtigkeit", einen eher nachdenklichen Text. Bin wirklich froh, dass ich durchgekommen bin, ohne dabei heulen zu müssen. Eigentlich wäre das gar nicht schlimm, denn alle Gefühle gehören zu uns Menschen und somit auch vor Gott. Aber es hätte den Ablauf dann doch eher gestört.
Jeder und jede von uns hatte die Chance, den Text, der ihm/ihr am Herzen lag, mit der Gemeinde zu teilen.
Auch Micha fand, wie immer, die passenden Worte. Und das obwohl wir beide, zusammen mit Ursula, direkt von der Synode angehetzt kamen.
Besonders schön empfand ich die Möglichkeit des gemeinsamen Gebets: wer mochte, durfte seines laut aussprechen und somit mit allen teilen.
Ich habe die Gelegenheit genutzt, mich bei Jesus dafür zu bedanken, dass er mich zu Euch, liebe Fahrenbacher, geführt hat. Ich wurde sofort so herzlich und liebevoll bei Euch aufgenommen und darf jetzt wieder miterleben, wie eine neue Familie genau so liebevoll aufgenommen wird. Und das finde ich einfach wunderschön. Dass bei Euch, dass bei UNS jeder so sein darf, wie GOTT ihn gemacht hat. Mit all seinen Macken, Albernheiten und auch mit seinen Stärken und Gaben. Ihr seid ne tolle Gemeinde. Lasst uns genau so offen und herzlich bleiben!
Zum Abschluss gab es noch mal ein Segenslied vor der Gemeinde.
Dieser Gottesdienst war vielleicht nicht perfekt, (Da würden Strophen unterschlagen, der Ablauf Durcheinander gebracht, vor laufender Kamera "läuft der Stream?" Durch die Kirche gebrüllt...) aber er war echt. Voller Begeisterung, Wärme, Menschlichkeit und natürlich MUSIK.
Ich freue mich schon auf den nächsten Lobpreisabend, wann auch immer der sein mag.
Eure Melly






