Vision Kirche - Austausch zwischen Jugendlichen und (künftigen) KGR.
- 16.10.2025 -
Heiße Köpfe treffen auf heiße Pizza.
Quelle: M. Waldenburger
Am Mittwochabend ging die Visitationswoche in die zweite Runde.
Diesmal waren unsere Jugendlichen besonders gefragt.
Quelle: M. Waldenburger
"Wie muß Kirche sein, damit ihr gerne hingeht?"
Das war die zentrale Frage des Abends.
Um Selbige, durchaus auch kontrovers, zu diskutieren, trafen sich Jugendliche, (künftige)
Kirchengemeinderät*innen und erwachsene Mitarbeiter der Jugendarbeit, mit Mitgliedern des
Bezirkskirchenrats.
Glücklicherweise kann sich der Koopraum Neckartal Hoher Odenwald sehr aktiver Jugendlicher
und mit Herzblut engagierter Erwachsener rühmen. So waren wir insgesamt 50 Personen,
die im Gemeindehaus Zwingenberg zusammen kamen.
Quelle: M. Waldenburger
Nach einer gemeinsamen Andacht und einem, wie immer voller Begeisterung und schiefer Töne
aber mit Leidenschaft, gesungenen "Jesus in my House", sahen wir einen Film über die Aktionen,
die im letzten Jahr, für und mit unseren Jugendlichen, statt fanden.
Quelle: M. Waldenburger
Dann ging es ans Eingemachte: alle Anwesenden waren aufgefordert, auf Plakate zu schreiben, was
sie an Kirche mögen, und was nicht so. Was sie sich wünschen und was man, ihrer Meinung nach,
weglassen kann. Hier war viel Mut gefragt: sowohl Unangenehmes offen auszusprechen, als auch
Unangenehmes zu lesen. Zum Glück hielt sich die Kritik in überschaubaren Grenzen und
es kamen ganz viele positive und konstruktive Gedanken zusammen.
Quelle: M. Waldenburger
Zur besseren Unterscheidung schrieb jede "Gruppe" mit einer anderen Farbe:
Grün war das junge Gemüse,
blau die (zumindest laut Perso) erwachsenen Teamer
und rot alle Erwachsenen, die nicht in der Jugendarbeit sind.
Quelle: M. Waldenburger
Voller Eifer wurde drauf los geschrieben. Vielen Dank an dieser Stelle an alle fürs gemeinsame
Überlegen und Eure Offenheit.
Quelle: M. Waldenburger
Als die Plakate gut gefüllt waren, gab es eine, im Eilverfahren zusammen gebastelte,
Auswertung. Meine innerer Buchhalterin hätte lieber eine schöne, übersichtliche Statistik
mit hübschen Diagrammen, erstellt.
Aber genau darum ging es ja im Grunde:
Uns von manchen, unserer erwachsenen, Vorstellungen bewußt zu lösen.
Uns darauf einzulassen, dass junge Menschen andere Wünsche, Vorstellung und
Bedürfnisse haben als wir "Alten".
Ich persönlich fand übrigens wunderschön, dass sich so viele Jugendliche wünschen,
Predigten mit zu gestalten. Zeigt es doch sehr anschaulich, dass es ihnen nicht nur um
Spass haben in der Gemeinschaft geht, sondern durchaus um die Inhalte unseres Glaubens.
Quelle: M. Waldenburger
Selbstverständlich war der Sinn unseres Treffens nicht, ab jetzt alles komplett anders zu machen.
Zurecht hängen viele Menschen an Liturgie, klassischen Liedern und Orgelmusik und die werden
immer ihren Platz in unseren Gottesdiensten behalten.
Es geht nicht um jung oder alt, sondern um jung und alt.
Dieses Beisammensein war ein wunderbarer Schritt in diese Richtung. Offen, fröhlich und auf
Augenhöhe diskutierten, scherzten und aßen wir miteinander und knüpften neue Kontakte zu den Leuten aus den anderen Koop-Gemeinden.
Quelle: M. Waldenburger
Bei heißer Pizza und kalten Getränken blieb jede Menge Zeit zum zwanglosen Kennenlernen.
Ein klarer "Arbeitsauftrag" an uns Erwachsene CHRISTallisierte (sorry, der mußte sein) sich dabei deutlich heraus: Wir müssen uns viel
besser vernetzen, damit die jungen Leute die Möglichkeit bekommen, alle Angebote im Koopraum
in Anspruch zu nehmen.
Nachdem alle satt und zufrieden waren, gabs noch mal ein Brainstorming: Jeder durfte seine
Wünsche und Gedanken mit den Anwesenden teilen.
Da "gemeinsame Ausflüge" ein häufig geäußerter Wunsch war, dem wir mit der Samstagsausflugsgruppe, bereits nachkommen können , hier der Link
Die organisierende Gemeinde ist Fahrenbach, das Angebot richtet sich aber ausdrücklich an den kompletten Koopraum.
Auf dem Flyer findet ihr nicht nur den QR Code, der Euch direkt in unsere WhatsApp Gruppe führt, ihr könnt Euch auch gleich einen Eindruck verschaffen, was wir so alles machen.
Abschließend bleibt nur zu sagen: Ihr seid super! Alle!
Ich freue mich sehr darauf, als Webmasterin, Jugendmitarbeiterin und künftige KGR
einiges mit umsetzen zu dürfen, was wir an diesem Abend erarbeitet haben.