Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf... Jugendübernachtung im Gemeindehaus
- 28.09.2025 -
... Die Frage bleibt nur: welcher Schlaf!?!
Diesen Monat blieb die Ausflugsgruppe unserer Jugend in heimischen Gefilden.
Um 16.00 Uhr trafen wir uns im Gemeindehaus zur traditionellen Übernachtung.
Da unser Tischkicker den Herausforderungen des Kirchenjugendlebens nicht mehr gewachsen war, musste unser Pfarrer höchstpersönlich Hand anlegen.
Dass bei uns eine Schraube locker ist, wissen wir ja schon lange. Heute hat man es aber auch gesehen.
Mit vollem Körpereinsatz konnte Michael Roth-Landzettel zumindest die lockeren Schrauben im Tischkicker beseitigen.
Wir richten unser Nachtlager einen. (Einen herzlichen Gruß von meinen Bandscheiben an dieser Stelle)
Raubtierfütterung: Spaghetti mit Sauce gehen immer.
Etwas ganz Besonderes war die Stimmung nachts in der Kirche. Auch für uns Betreuer.
Um die Nachbarschaft vor nächtlichem Gequieke und Gekicher zu bewahren, durften die Jugendlichen auf eigene Faust die Kirche im Dunkeln erkunden.
Da sie allerdings auch die Orgel quälen durften, ist der Plan mit dem Schutz vor Lärm nicht so gaaaanz aufgegangen...
Manche entlockten Töne hätte man eher im Soundtrack eines Horrorfilms erwartet, als in einer Kirche.
Dieses riesige, ehrwürdige Instrument selbst zu bedienen, ist allerdings auch eine tolle, eindrückliche Erfahrung, unabhängig von den akustischen Kollateralschäden.
Bei der anschließenden Andacht kamen wir dann wirklich zur Ruhe.
Ein besonderer Moment war für mich als Betreuerin, als einer der Jugendlichen sagte:"Ich wusste gar nicht, dass es in der Kirche so chillig sein kann!" Möge Gott unseren Jugendlichen diese besonderen, schönen und lustigen Erfahrungen ganz tief im Herzen verankern, auf das sie die Kirche immer als positiven Ort der Geborgenheit im Herzen tragen und später im Leben gerne darauf zurückkommen.
Leider war es mit der Ruhe ganz schnell wieder zuende, als wir ins Gemeindehaus zurück kehrten. Als erstes wurde eine wilde Kissenschlacht gemacht.
irgendwann schlief dann zum Glück auch die größte Nachteule.
Leicht gerädert ging es am nächsten Morgen mit Frühstück, selbstverständlich stilecht mit Tischgebet, weiter.
Zum Abschluss besuchten wir zusammen den Sonntagsgottesdienst. Ungewöhnlich daran: unser lieber Pfarrer war nur als Besucher zugegen. Den Gottesdienst hielt Schuldekan Gunnar Kuderer.
Funfact am Rande: alle Teilnehmer waren aus dem diesjährigen Konfijahrgang und selbiger fast vollständig. Wie schön, dass Ihr euch bei uns so wohl fühlt. Möge das immer so bleiben.













