Wir stürzen uns in die Arbeit für den Gesprächsgottesdienst.
Quelle: M. Waldenburger
Nach einer, zugegeben recht kurzen, Nacht, ging es Samstag vormittags mit der Arbeit in den Kleingruppen weiter.
Quelle: M. Waldenburger
Ich hatte das Vergnügen, die Gruppe, die ihr eigenes Glaubensbekenntnis schreiben durfte, zu betreuen. Und ausnahmsweise meine ich das Vergnügen diesmal nicht sarkastisch. Ganz im Gegenteil. Ich war erstaunt, auf welch tiefe Gedanken und Fragen die jungen Menschen kommen.
Es haben sich tolle Gespräche ergeben. Einer der Gründe, warum ich die Jugendarbeit so sehr liebe: ich entdecke immer wieder Sichtweisen auf Gott und die Welt, auf die ich alleine nie gekommen wäre. Vielen Dank ihr Lieben, dass ihr mir immer wieder helft, meinen eigenen Blick zu weiten und mich weiter zu entwickeln!
Unser gemeinsam erstelltes Glaubensbekenntnis ist übrigens richtig gut geworden. Aber da ich dem Gesprächsgottesdienst nicht vorgreifen möchte, werde ich es erst im dazugehörigen Bericht mit Euch teilen.
Nach so viel geistiger (und geistlicher) Arbeit, brauchten wir alle ausgiebig frische Luft und so entließen wir unsere Schützlinge, bewaffnet mit Interview Fragebögen, in die Miltenberger Altstadt.
Quelle: M. Waldenburger
Leider waren die Passanten in dem hübschen Städtchen nicht sonderlich daran interessiert, ihre Meinung zum Thema Glaubensbekenntnis mit uns zu teilen.
Quelle: M. Waldenburger
Glücklicher Weise gab es ja noch genug anderes zu entdecken.
Quelle: M. Waldenburger
Diese Jugend von heute... mal wieder kein Respekt vor dem Alter. (Sagt diejenige, die jedes mal sauer wird, wenn die Kids sie mit respektvollem "sie" ansprechen...)
Quelle: M. Waldenburger
Nach dem schweißtreibenden Aufstieg zur Burg, brauchten wir zwar gefühlt ein Sauerstoffzelt, aber die Aussicht auf Miltenberg versöhnte uns mit dem Gewaltmarsch. (Okay, eventuell haben die Jugendlichen das nicht ganz so empfunden, wie ich graziöses Reh.)
Quelle: M. Waldenburger
Unser vertrauenswürdiger, seriöser Pfarrer. (Warum machen hier eigentlich ausnahmslos alle Faxen, wenn ich sie fotografieren will?)
Quelle: M. Waldenburger
Weil der Aufstieg zur Burg noch nicht anstrengend genug war, musste danach noch der Wald erkundet werden.
Der ist allerdings wirklich schön. Ich habe gestaunt, dass einer der Jugendlichen viele Bäume, selbst in unbelaubtem Zustand, identifizieren konnte. Und dabei sagt man doch immer, dass die Kids nur noch am Smartphone hängen. Das wäre hiermit widerlegt.
Quelle: M. Waldenburger
Hier gab es immer irgendwas zu entdecken
Quelle: M. Waldenburger
Nachdem wir uns, zu Tode erschöpft, zurück ins Quartier geschleift hatten, wurden zuerst die Ergebnisse der Umfrage zusammen getragen. Die waren, wie schon erwähnt, recht mau.
Scheinbar sprechen die Menschen nicht mehr besonders gerne über ihren Glauben. Schade eigentlich. Am Einsatz unserer jungen Leute hat es Jedenfalls nicht gelegen.
Im Anschluss trafen wir uns wieder zur Andacht in der Kapelle.
Quelle: M. Waldenburger
Die Farbe der Kapellenbeleuchtung ließ sich via Smartphone App verändern. Das hätte ich in unserer Kirche echt auch gerne.
Quelle: M. Waldenburger
Da man als Fotografin selbst selten (ohne Hasenöhrchen) auf Bildern zu sehen ist, haben Pfarrerin Esther Fauß und ich hier mal zur Selbsthilfe via Selfie gegriffen.
Wie immer, wenn wir alle zusammen kommen, war Volleyball übrigens ein beliebter Freizeitspaß. Mir sagte man allerdings, mein Spielstil würde an King-Kong erinnern, der auf dem Empire State Building hockt und die Flugzeuge vom Himmel klatscht. Und ich kann mich noch nicht mal über die Dreistigkeit der Jugend von heute mokieren, denn dieses Kompliment kam von einem gewissen Herrn Roth-Landzettel...
Nachdem alle ausgetobt und mit Pizza gefüttert waren, verbrachten wir den Abend mit einem Spieleabend, den die jungen Teamer selbstständig organisiert und umgesetzt haben. Auch dafür ein großes Dankeschön!
Dieses Labyrinth-Team-Spiel hat einer der Teamer selbst gebastelt.
Quelle: M. Waldenburger
Unsere Hauptamtliche ziehen alle an einem Strang. (Und haben krachend gegen die Jugendlichen, die den Parcours in der Hälfte der Zeit bewältigten, verloren. Hihi)
Quelle: M. Waldenburger
Auf Grund der dräuenden Zeitumstellung und der daraus resultierenden, fehlenden Stunden Schlaf, begaben wir uns heute tatsächlich bei Zeiten zur Ruhe.
Werden wir den Gesprächsgottesdienst fertig bekommen? Haben wir die Kirche für den Sonntags-Gottesdienst gefunden? Und haben wir auch keinen Konfi in der Herberge vergessen? Die Antworten darauf gibt es morgen.