Evangelische
Kirchengemeinde
Fahrenbach

Neuigkeiten

"Die Neuigkeiten über ihn verbreiteten sich weit über die Grenzen Galiläas." (Matthäus 4,24)


Jubiläen unserer Kirchenmusiker

Karlfried Schulz und Friedemann Weber werden geehrt

Karl-Friedrich Schulz (Karlfried genannt),

ist schon von klein auf mit der Musik großgeworden - insbesondere auch mit der Kirchenmusik.
Sein Vater war nicht nur örtlicher Dorfschullehrer, sondern auch Leiter des Kirchenchores und der Vorgänger von Herrn Friedemann Weber.
Karlfried selbst zog es aber mehr zu den Instrumenten seiner Mutter: Sie war nicht nur Klavierlehrerin, die vielen jungen Menschen diees Instrument beibrachte, sondern auch Organistin in unseren Gottesdiensten in Fahrenbach und Trienz. Von ihr übernahm er vor 60 Jahren diesen Dienst und unterrichtete im Laufe der Jahre so wie schon sie viele Nachwuchsmusiker an Klavier und Orgel.
Insbesondere gingen Karlheinz Nerpel, der länger in Fahrenbach georgelt hatte, Jonas Nerpel, der jetzt schon das ein oder andere mal Orgeldienste übernommen hat, sowie vor allem Julia Kirschenlohr, die zusammen mit Herrn Schulz fast alle Orgeldienste abdeckt, durch seine Schule.

Karlfried Schulz ist als Organist immer zuverlässig und voll Freude dabei. Dabei ist er musikalisch vielseitig und flexibel und spielt immer so, dass es als Gemeinde eine Freude ist, mitzusingen. Allseits geschätzt ist dabei auch seine sehr ruhige und besonnene Art, dass er immer so herzlich und zuvorkommend ist und sich auch über den das Orgelspielen fpr den Organistendienst und "seine" Fahrenbacher Orgel einsetzt. Auch der Posaunenchor schätzt ihn sehr und gestaltet sehr gerne die Gottesdienste mit ihm zusammen, wenn Orgel und Posaune sich beim Spielen abwechseln und ergänzen.

 Ehrung unserre Jubilare durch Bezirkskantor Bernhard Monninger

Friedemann Weber,

hat seine ersten Kontakte zur Kirchenmusik gar nicht über die Chorarbeit (Gesang), sondern den Posaunenchor bekommen.
Es war Pfr. Feldmann der ihn damals noch vor seiner Konfirmation zum Posaunenchor bewegen konnte.
Dort erkannte man schnell seine Fähigkeiten und dass er wohl gut zum Dirigieren geeignet wäre, weshalb man ihn sogleich zu einem Posaunenchorleiter-Lehrgang mitnahm.
Doch genau dadurch „verlor“ man ihn bald darauf an den Kirchenchor, für den er abgeworben wurde, als Herr Schulz (senior) diesen aufgab.
Als Herr Weber ihn vor 50 Jahren übernahm, war er zu dieser Zeit mit 21 (oder 22) Jahren der jüngste Chorleiter im Kirchenbezirk.

Bei den ersten Proben dirigierte er gleich drauf los, bis er merkte, dass keiner mitsang. Denn anders als beim Posaunenchor muss beim Singen erst einmal der richtige Ton gefunden oder angegeben werden. Doch diese Anlaufschwierigkeiten waren schnell überwunden und bald brachte Herr Weber den Kirchenchor mit seinen kirchenmusikalischen Visionen zu immer neuen Höchstleistungen, die nach 20 Jahren in einem großen Konzert mündeten.
Damit beendete Herr Weber erst einmal seine Zeit mit de, Fahrenbacher Kirchenchor und widmete sich ganz den beiden Kirchenchören in Dallau und Auerbach, die er in den 80er Jahren zusätzlich übernommen hatte und bis heute dirigiert.

Als es 2009 zur Auflösung des Fahrenbacher Kirchenchors kam, war er bei der Neugründung, die noch im selben Jahr erfolgen konnte, zur Stelle: Gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern gründete er den „Singkreis Jubilate“, der sich ganz nach dem Geschmack von Herrn Weber durch eine große Bandbreite innerhalb der Kirchenmusik auszeichnet. Denn Herr Weber liebt (so gut wie jede ) Spielweise der Musik und ist sehr vielseitig und experimentierfreudig. So finden sich bei ihm klassische wie moderne Stücke genauso wieder wie eine Jazz-Liturgie und besonders die regelmäßig stattfindenden Taizé-Gottesdiente.

Wir danken unseren Jubilaren für ihren außerordentlichen Einsatz und ihre Treue für die und zur evangelischen Kirchenmusik in unserer Gemeinde!!!

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